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		<title>Ein Briefkopf sagt mehr als 1000 Worte …</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 11:34:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Mack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gems]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie man aktuell bei &#8220;Eines Tages&#8221; besichtigen kann, ist das Briefpapier der Stars, Sternchen und anderer Berühmtheiten der Minimalraum für die eigene Identität. Lieber sinnlich-geprägt wie die Monroe, narzistisch-verschwenderisch wie Warhol oder medizinisch-kühl wie Freud? Einstein hatte offensichtlich Spaß an Briefköpfen. Von ihm finden sich gleich mehrere Beispiele.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie man aktuell bei &#8220;Eines Tages&#8221; besichtigen kann, ist das <a href="http://einestages.spiegel.de/external/ShowTopicAlbumBackground/a24795/l0/l0/F.html#featuredEntry" target="_blank">Briefpapier</a> der Stars, Sternchen und anderer Berühmtheiten der Minimalraum für die eigene Identität. Lieber sinnlich-geprägt wie die Monroe, narzistisch-verschwenderisch wie Warhol oder medizinisch-kühl wie Freud? Einstein hatte offensichtlich Spaß an Briefköpfen. Von ihm finden sich gleich mehrere Beispiele.</p>
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		<title>Berliner Schilderrätsel</title>
		<link>http://www.embassyexperts.com/blog/2012/05/04/berliner-schilderratsel/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 13:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Mack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Endlich werden die Straßenschilder in Berlin auch explizit als solche kenntlich gemacht, wie hier an der Ecke … na, wo? Das naturbelassene Trägermaterial &#8220;Brett&#8221; kontrastiert die Typografie effektvoll. Das flexible Montagesystem &#8220;Isolierband&#8221; suggeriert handwerkliches Können, vermittelt Spontaneität und Authentizität. Eine neue Senatsinitiative? Ein Eklat in der Design-Hauptstadt? Oder nur ein Schildbürgerstreich? Wer weiß mehr?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich werden die Straßenschilder in Berlin auch explizit als solche kenntlich gemacht, wie hier an der Ecke … na, wo? Das naturbelassene Trägermaterial &#8220;Brett&#8221; kontrastiert die Typografie effektvoll. Das flexible Montagesystem &#8220;Isolierband&#8221; suggeriert handwerkliches Können, vermittelt Spontaneität und Authentizität. Eine neue Senatsinitiative? Ein Eklat in der Design-Hauptstadt? Oder nur ein Schildbürgerstreich? Wer weiß mehr?</p>
<div id="attachment_124" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-124" title="Bildschirmfoto 2012-05-04 um 15.47.01" src="http://www.embassyexperts.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/Bildschirmfoto-2012-05-04-um-15.47.01-300x222.png" alt="Achtung, ein Schild!" width="300" height="222" /><p class="wp-caption-text">Achtung, ein Schild!</p></div>
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		<title>Als man Coral noch mit &#8220;k&#8221; und doppel &#8220;ll&#8221; schrieb&#8230;</title>
		<link>http://www.embassyexperts.com/blog/2012/05/02/als-man-coral-noch-mit-k-und-doppel-ll-schrieb/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2012 16:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Asemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[war die Welt noch sauber und länger frisch.

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			<content:encoded><![CDATA[<p>war die Welt noch sauber und länger frisch.<br />
<img class="alignnone size-full wp-image-120" title="120502_korall" src="http://www.embassyexperts.com/blog/wp-content/uploads/2012/05/120502_korall3.JPG" alt="120502_korall" width="640" height="480" /></p>
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		<title>Welches Urheberrecht brauchen wir?</title>
		<link>http://www.embassyexperts.com/blog/2012/04/23/welches-urheberrecht-brauchen-wir/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 12:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Mack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Zeit sortiert aktuell die Argumente der verschiedenen Lager. Klar ist, dass ein einfaches &#8220;weiter wie bisher&#8221; irgendwann an digitale Grenzen stoßen wird …
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeit sortiert aktuell die <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-04/urheberrecht-frontlinien/komplettansicht" target="_blank">Argumente</a> der verschiedenen Lager. Klar ist, dass ein einfaches &#8220;weiter wie bisher&#8221; irgendwann an digitale Grenzen stoßen wird …</p>
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		<title>&#8220;Wir können alles außer Politik&#8221;</title>
		<link>http://www.embassyexperts.com/blog/2012/04/20/wir-konnen-alles-auser-politik/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 15:04:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Mack</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit seiner Ankündigung für den Stuttgarter OB-Posten auch bei  den Piraten zu kandidieren, zeigt der ehemalige Werber Sebastian Turner, was von ihm zu erwarten ist: dann hängen wir also erstmal das Fähnchen nach dem Wind. Parteilos oder wirbellos? Wir werden es sehen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit seiner Ankündigung für den Stuttgarter OB-Posten auch bei  den Piraten zu <a title="Parteilos oder wirbellos?" href="http://www.wuv.de/nachrichten/agenturen/sebastian_turner_will_in_stuttgart_auch_fuer_die_piraten_antreten" target="_blank">kandidieren</a>, zeigt der ehemalige Werber Sebastian Turner, was von ihm zu erwarten ist: dann hängen wir also erstmal das Fähnchen nach dem Wind. Parteilos oder wirbellos? Wir werden es sehen.</p>
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		<title>Deichmann will Agenturideen für ein Taschengeld</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 15:45:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Asemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielen Dank Herr Strerath, dass Sie das Thema Free-Pitching wieder in die Schlagzeilen der Fachpresse gebracht haben!
Was bisher geschah: Europas größter Schuhhändler hat 20 Agenturen zum Pitch für aufmerksamsstarke Kommunikationsideen zum 100-jährigen Firmenjubiläum gebeten. Gezahlt werden für Ideen, Präsentation, Kalkulation und Rechteabtretung (!) je 2000 Euro pro Agentur, für den Sieger 10.000 Euro extra. Thomas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank Herr Strerath, dass Sie das Thema <em>Free-Pitching</em> wieder in die Schlagzeilen der Fachpresse gebracht haben!</p>
<p>Was bisher geschah: Europas größter Schuhhändler hat 20 Agenturen zum Pitch für aufmerksamsstarke Kommunikationsideen zum 100-jährigen Firmenjubiläum gebeten. Gezahlt werden für Ideen, Präsentation, Kalkulation und Rechteabtretung (!) je 2000 Euro pro Agentur, für den Sieger 10.000 Euro extra. Thomas Strerath, CEO von Ogilvy findet dieses Angebot eine „bodenlose Frechheit“ und hat seine Agenturkollegen zum Boykott aufgerufen. Nun hat eine heftige Diskussion über Für und Wider zum Vorgehen der Verantwortlichen bei Deichmann, der Reaktion von Herrn Strerath und die Kommentare anderer Agenturchefs begonnen.</p>
<p>In dem aktuellen Deichmann-Fall geht es nicht nur um <em>Free</em> im Sinne von „wir zahlen nichts, bzw. nur ein Taschengeld“, sondern <em>Free</em> im Sinne von ohne Briefing und „Macht doch mal was Schönes“. Wenn es uns gefällt, nehmen wir es und wenn nicht dann eben nicht. Die Rechte sind ja mit dem „Taschengeld“ erstmal abgetreten, also entsteht auch keinerlei Verpflichtung gegenüber den teilnehmenden Agenturen.</p>
<p>Jede/r der einen wirklich kreativen Prozess von Auftraggeber und Auftragnehmer miterlebt hat, weiß, dass beide Parteien ihre Rollen und Aufgaben haben und ein hervorragendes Ergebnis nur im perfekten Zusammenspiel zu erreichen ist. Es braucht eine Agentur, die schlaue Ideen erarbeitet und einen Kunden, der die Qualität der Ideen auch erkennt, sie annimmt und durchsetzt.</p>
<p>Die „tolle Idee“, die man am Abend bei einem Glas Wein hat, gibt es in der TV-Vorabendserie, und für mich immer wieder erschreckend, ist diese Meinung auch bei manchen Auftraggebern sehr verbreitet. Im realen Leben sitzen wir nicht mittags drei Stunden beim Italiener, kritzeln auf Servietten rum und schütten uns mit Alkohol zu, wenn wir für unsere Kunden Ideen generieren. Eine innovative Markenstrategie zu entwickeln, eine eigenständiges Design zu entwerfen und eine zeitgemäße Kommunikationskampagne aufzusetzen, ist hochprofessionelle Arbeit, die durchaus viel Spaß machen kann, aber im Ergebnis für einen Kunden einen hohen Wert darstellt, dem ein angemesser Preis gegenüber steht. Der aufgeklärte Kunde weiß das zu schätzen, respektiert die Leistung einer Agentur und agiert finanziell fair.</p>
<p>Wie würde Deichmann reagieren, wenn ich in einem ihrer Läden sagen würde, ich sei auf der Suche nach Schuhen für meine Geburtstagsparty und ob Sie mir mal Schuhe zum Anprobieren bringen könnten. Fragen zur Schuhgröße, zur Party selbst, meiner Kleidung, etc. würde ich nicht beantworten wollen, mit dem Hinweis, das könnten sie sich ja mal selbst überlegen. Auf jeden Fall würde ich alle Paare die mir vorgelegt werden erstmal mitnehmen. Für jedes Paar würde ich 10 Euro zahlen und für die, die ich dann tatsächlich anziehe, 50 Euro extra!<br />
Ich denke, man würde mich rasch für verrückt erklären und/oder gleich die Polizei rufen. Dagegen kommt Deichmann mit einem Aufruf zum Boykott noch gut weg &#8230;</p>
<p>Klaus Asemann</p>
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		<title>Storytelling zu jedem Thema</title>
		<link>http://www.embassyexperts.com/blog/2012/04/03/storytelling-zu-jedem-thema/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 20:27:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Androschin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum beginnt der Frühling, schon verwandelt sich Berlin Mitte in ein einziges Filmset. Embassy sitzt mittendrin und bekommt so schon früh einen Einblick auf die Themen, die uns nächstes Jahr beschäftigen könnten. Im Nebenhaus dreht Matthias Schweighöfer die Komödie „Der Schlussmacher“. Er spielt selbst die Hauptrolle, einen professionellen Schlussmacher, der für eine Trennungsagentur quer durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum beginnt der Frühling, schon verwandelt sich Berlin Mitte in ein einziges Filmset. Embassy sitzt mittendrin und bekommt so schon früh einen Einblick auf die Themen, die uns nächstes Jahr beschäftigen könnten. Im Nebenhaus dreht Matthias Schweighöfer die Komödie „Der Schlussmacher“. Er spielt selbst die Hauptrolle, einen professionellen Schlussmacher, der für eine Trennungsagentur quer durch Deutschland reist, um Schluss mit ungewollten Partnern zu machen. Product Placement mit der neuen Mercedes A-Klasse inklusive.<br />
Das Thema ist in Zagreb aber auch schon lange angekommen. Rick Poynor, ein renommierte Designkritiker aus den USA fand dort das „Museum of Broken Relationships“, in dem Erinnerungsstücke aus gescheiterten Beziehungen ausgestellt werden (<a href="http://observersroom.designobserver.com/rickpoynor/post/on-display-museum-of-broken-relationships/33298/">designobserver.com</a>). 2011 erhielt das Museum den &#8220;European Museum Award&#8221; für Innovation. Hier wurde wieder einmal gutes Geschichten erzählen prämiert. Bleibt zu hoffen, dass dies der Film „Der Schlussmacher“ auch leisten wird.</p>
<p><img src="http://www.embassyexperts.com/blog/wp-content/uploads/2012/04/embassy_drehort_mitte1-300x211.png" alt="embassy_drehort_mitte" title="embassy_drehort_mitte" width="300" height="211" class="alignright size-medium wp-image-77" /></p>
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		<title>Macht die Münchner Hypo-Kunsthalle Stimmung gegen den Euro?</title>
		<link>http://www.embassyexperts.com/blog/2011/12/08/macht-die-munchner-hypo-kunsthalle-stimmung-gegen-den-euro/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 12:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Asemann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Klar, Berlin ist vorne, auch bei Kunstausstellungen: Während das Bode-Museum in Berlin die Blockbuster-Ausstellung “Gesichter der Renaissance&#8221; gerade beendet hat, zeigt die Hypo-Kunsthalle in München nun &#8220;Das deutsche Porträt um 1500&#8243;. Ist es Zufall, oder läuft München (wieder einmal) Berlin hinterher? Hier die Vorreiter der italienischen Renaissance, dort die deutschen Follower &#8230;
Die Ausstellung in München [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klar, Berlin ist vorne, auch bei Kunstausstellungen: Während das Bode-Museum in Berlin die Blockbuster-Ausstellung “Gesichter der Renaissance&#8221; gerade beendet hat, zeigt die Hypo-Kunsthalle in München nun &#8220;Das deutsche Porträt um 1500&#8243;. Ist es Zufall, oder läuft München (wieder einmal) Berlin hinterher? Hier die Vorreiter der italienischen Renaissance, dort die deutschen Follower &#8230;</p>
<p>Die Ausstellung in München hat aber noch einen anderen aktuellen Bezug, der einen etwas schalen Nachgeschmack erzeugt – ist das auch nur Zufall? Kurz vor dem 10-jährigen Jubiläum der Einführung des Euro ächzt ganz Europa und die Welt unter der Schulden- und Finanzkrise. Die Hypo-Kunsthalle, deren Stifterin und Namensgeberin im Zuge der letzten Finanzkrise an eine italienische Bankengruppe verkauft werden musste, nutzt für die Werbung der Porträt-Ausstellung wie selbstverständlich Bildmotive, die bestens bekannt sind: Es sind die Porträts, die bis 1995 als Vorlagen für die D-Mark-Banknoten dienten.</p>
<p>Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden, da es darum geht, in der Kommunikation ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Wiedererkennung zu erzeugen. In diesem Fall ist es aber etwas komplexer, denn die Plakat- und Katalogmotive kennt man als über 20-jährige/r Deutsche/r nicht als Gemälde, sondern als Köpfe auf den D-Mark-Banknoten.</p>
<p>Sicherlich haben die Initiatoren und Kuratoren nur das Beste für die Ausstellung im Sinn. Aber wenn das &#8220;Bildnis eines jungen Mannes&#8221; von Albrecht Dürer, das Bildmotiv des blauen 10 DM-Scheines, als Riesenposter an einer Fassade in der Münchner Theatinerstraße hängt, wirkt es, als ob hier Stimmung gegen den Euro und für die Wiedereinführung der &#8220;guten alten&#8221; D-Mark gemacht wird.</p>
<p>Geld an sich, Geld verdienen und Geld besitzen ist das letzte große Tabu unserer sonst so offenen Gesellschaft. In diesen dramatischen Zeiten, in denen durch unaufmerksame Äußerungen an den Börsen innerhalb von Minuten Milliarden vernichtet werden und die von den Auswirkungen der Finanzkrise betroffenen Bürger bereits auf die Straße gehen, würde man sich von den Ausstellungsmachern etwas mehr Sensibilität im Umgang mit den Ikonen der (west-)deutschen Nachkriegswirtschaft wünschen.</p>
<p>Da vermutlich der Wohlstand der meist gut situierten Ausstellungsbesucher auf den Erfolg der D-Mark begründet ist, erscheint der exponierte Einsatz dieser Bildmotive besonders unsensibel. Gerade diese Generation, die zur Kernzielgruppe der Ausstellung gehört, hat besonders große Sorgen, dass der Euro die eigenen Ersparnisse und den erreichten Wohlstand massiv bedroht.</p>
<p>Der Euro ist aber kein Teufelswerk, sondern ermöglicht uns eine in Europa bisher unerreichte Freizügigkeit.</p>
<p>Ein humorvolles Beispiel, um die Identifikation mit unserer gemeinsamen Währung zu fördern, liefern unsere holländischen Nachbarn. In Spijkenisse, einer Kleinstadt nahe Rotterdam, werden auf die Initiative des dort ansässigen Designers Robin Stam alle Brücken, die auf den sieben Euro-Scheinen abgebildet sind und keine real gebauten Vorbilder haben, in einem Neubauviertel als echte Brücken nachgebaut. Der kleine Ort erhofft sich durch die Aktion in erster Linie mehr Touristen, aber schafft damit auch einen populären Identifitkationsort für unsere gemeinsame europäische Währung.</p>
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		</item>
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		<title>Europäische Marken im Aufwind</title>
		<link>http://www.embassyexperts.com/blog/2011/10/05/europaische-marken-im-aufwind/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 08:28:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Androschin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Eines der anerkanntesten Bewertungsmethoden für Marken, &#8220;Best Global Brands&#8221; hat die Ergebnisse für 2011 veröffentlicht. Interessant ist nicht nur, dass Coca Cola, seit zehn Jahren im Ranking die Nummer eins, nun beinahe von IBM eingeholt wurde. Technologiemarken wie IBM, Google und Apple verzeichnen in diesem Jahr die stärksten Zuwächse. Es ist auch bemerkenswert, dass die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eines der anerkanntesten Bewertungsmethoden für Marken, &#8220;Best Global Brands&#8221; hat die Ergebnisse für 2011 veröffentlicht. Interessant ist nicht nur, dass Coca Cola, seit zehn Jahren im Ranking die Nummer eins, nun beinahe von IBM eingeholt wurde. Technologiemarken wie IBM, Google und Apple verzeichnen in diesem Jahr die stärksten Zuwächse. Es ist auch bemerkenswert, dass die europäischen Marken zugelegt haben, unter der Führung deutscher Automobil-Marken. Die US-amerikanische Vormacht der Markenwerte schwindet langsam. &#8220;Addierte sich der Gesamtwert der US-Marken 2001 noch auf 75 Prozent aller 100 Topmarken, so waren es in diesem Jahr nur noch 63 Prozent. Im gleichen Zeitraum legten europäische Marken von gut 17 auf heute knapp 26 Prozent zu.&#8221; (Quelle: FTD-Printausgabe, 5.10.2011).</p>
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		<title>Wie ernst ist Erinnern?</title>
		<link>http://www.embassyexperts.com/blog/2011/08/17/wie-ernst-ist-erinnern/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 15:58:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Androschin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Woche wurde ein Erweiterungsabschnitt der Gedenkstätte der Berliner Mauer mit viel Politprominenz eingeweiht. Kann diese Gedenkstätte den zahlreichen Un-Orten der Erinnerung in Berlin trotzen, die zum „Disneyland des Kalten Krieges“ verkommen sind, wie Der Spiegel treffend titelt? Klamauk und Verniedlichung der historischen Fakten sind am Brandenburger Tor, am Checkpoint Charlie und in ganz Berlin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Woche wurde ein Erweiterungsabschnitt der Gedenkstätte der Berliner Mauer mit viel Politprominenz eingeweiht. Kann diese Gedenkstätte den zahlreichen Un-Orten der Erinnerung in Berlin trotzen, die zum „Disneyland des Kalten Krieges“ verkommen sind, wie <em>Der Spiegel</em> treffend titelt? Klamauk und Verniedlichung der historischen Fakten sind am Brandenburger Tor, am Checkpoint Charlie und in ganz Berlin vor allem zu einem einträglichen Geschäft geworden. Jetzt erst scheinen die Verantwortlichen zu merken, dass die Marke Berlin auch eine verantwortungsvolle Rolle in der historischen Erinnerung an die Zeit der deutschen Teilung und des Kalten Krieges übernehmen muss. Nach Jahren der Spaß-Offensive suchen wir nach ein bisschen Ernst beim Erinnern.</p>
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